Kältetherapie

Kälte beeinflusst die Muskelspannung. Bei kurzzeitigem Kältereiz erhöht sich der Spannungszustand der Muskulatur. Wird Kälte länger angewendet, ist auch ein Sinken der Muskelspannung möglich. Kälte kann Schmerzen lindern, weil sie die Leitungsgeschwindigkeit von Nerven herabsetzt und Schmerzrezeptoren in ihrer Aktivität hemmt.

Kälte kann Entzündungen lindern, weil durch eine verringerte Körpertemperatur die Aktivität der Entzündungsmediatoren gehemmt wird. Der Kältereiz reduziert die Durchblutung, weil sich die Blutgefäße am Ort der Anwendung anfänglich eng stellen.

Dadurch wird Blutergüssen unmittelbar nach akuten Verletzungen oder im Rahmen von Entzündungen entgegengewirkt. Nach anfänglichem Zusammenziehen der Blutgefäße kommt es später zu einer reaktiven Mehrdurchblutung durch Weitstellen der Blutgefäße.

Kältetherapie wird vielfach als vorbereitende und ergänzende Maßnahme für die weitere physiotherapeutische Behandlung eingesetzt. Wir bieten Ihnen verschiedene Anwendungsarten an.

Kältepackung

Die Kältepackung wird im Gefrierschrank aufbewahrt. Damit die Anwendung für Sie gut verträglich ist, wird zwischen Kältepackung und Haut immer ein Handtuch oder Stoffsack gelegt. Die Kältepackung kann mit einem Gurt fixiert werden.

Eislolly

Die Behandlung mit einem Eislolly ist eine intensive Kurzzeitanwendung. Das Eis wird in kreisförmigen Bewegungen direkt über Ihre Haut geführt. 

Eiswasser

Eiswürfel und kaltes Wasser ergeben zusammen Eiswasser. Dieses wird mit einem Schwamm direkt auf die Haut gebracht. 

 

© 2006-2014 PhysioFrank                Gartenstraße 3      50321 Brühl      Fon 02232.44811                Kontakt                Impressum