Krankengymnastik - ZNS (KG - ZNS)

Krankengymnastik – ZNS (Zentralnervensystem) ist eine spezielle physiotherapeutische Bewegungstherapie zur Behandlung von zentralen Bewegungsstörungen nach Vollendung des 18. Lebensjahres.

Für diese Therapieform verfügen die Praxismitarbeiter/Innen über eine Zusatzqualifikation für die Methode nach Bobath.

Bewegungstherapie für neurologische Erkrankungen

Das Ziel der Therapie nach einer erworbenen Schädigung des Gehirns oder des Rückenmarks ist die Förderung Ihrer größtmöglichen Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag sowie die Vermeidung von Sekundärveränderungen, wie zum Beispiel Gelenkversteifungen.

Die therapeutischen Maßnahmen dienen auch dazu, Ihre Vitalfunktionen zu erhalten und mögliche Folgen im emotionalen und sozialen Bereich günstig zu beeinflussen oder in Grenzen zu halten.

Die therapeutische Wirkung besteht in der Hemmung pathologischer Entwicklungen und dem Wiedererlernen physiologischer Bewegungsmuster, sowie der Verbesserung der Motorik, Sensorik, Psyche und Sprachanbahnung.

Unter Ausnutzung der Stimulationsmöglichkeiten (Plastizität) des Gehirns soll die zentrale Bewegungskontrolle verbessert werden.

Therapeutisches Vorgehen

Die Basis für die Therapie ist die Analyse Ihres Bewegungsverhaltens unter Berücksichtigung Ihrer aktuellen senso-motorischen Fähigkeiten.

Bei dieser Bestandsaufnahme der therapeutischen Ausgangssituation konzentriert sich die Behandlung zuerst auf Ihre vorhandenen Fähigkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen.

Darüber hinaus werden Schwierigkeiten bzw. Auffälligkeiten in Ihren Alltagshandlungen erfasst.

Sie und eventuelle Bezugspersonen werden aktiv an diesem Prozess der Befunderhebung beteiligt, ebenso bei der darauf aufbauenden Behandlung.


 

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